Dollarflecken-Krankheit

Die Dollarflecken-Krankheit ist eine Pilzerkrankung in Rasenflächen, dessen Erreger die Blätter der Gräser befällt und sehr häufig auf Golfplätzen auftritt.

Sclerotinia homoeocarpa

Symptome:

Die Dollarflecken-Krankheit ist eine Pilzerkrankung in Rasenflächen, dessen Erreger die Blätter der Gräser befällt und sehr häufig auf Golfplätzen auftritt. Auf kurz geschnittenen Rasenflächen ist der Pilz an kleinen kreisförmigen Flecken in Münzgröße erkennbar. Diese gelb-bräunlichen Flecken können auf Sportrasen miteinander verschmelzen und sich unregelmäßig zu größeren Flächen entwickeln. Um die betroffenen Grashalme können sich weißliche spinnwebartige Myzel bilden, die insbesondere bei Tau oder hoher Luftfeuchtigkeit auftreten. Der Pilz verbreitet sich hauptsächlich durch Myzel-Verschleppungen durch Geräte, Schuhe und Tiere

Risiken:

Die Dollarflecken-Krankheit stellt eine signifikante Beeinträchtigung der Rasenqualität dar und sorgt für schlechtes Graswachstum.

Auftreten:

Die Dollarflecken-Krankheit entwickelt sich meistens im Frühjahr und Spätsommer in warmen und feuchten Perioden mit Tagestemperaturen über 20°C und gleichzeitig kühlen Nächten. Weitere Faktoren wie ein stark ausgetrockneter Boden kombiniert mit hoher Luftfeuchtigkeit sowie ein Stickstoff- und Kaliummangel fördern den Befall/die Ausbreitung der Dollarflecken-Krankheit.

Empfindliche Arten:

Besonders anfällig für die Dollarflecken-Krankheit sind Straußgräser, Rot-Schwingel und Einjährige Rispe

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