Vogelmilben (Ornithonyssus)

Beschreibung:

Vogelmilben sind typischerweise 0,5 mm lang und damit so klein dass sie mit bloßem Auge kaum auszumachen sind. Sie haben einen ovalen Körper mit einem dünnen ‚Pelz‘ und 8 Beine.  Die Milben sind durchscheinend gefärbt und sehr schwer zu entdecken.

Verhalten:

Diese Milben ernähren sich vom Blut von Vögeln und benötigen den Wirt zum Überleben. Trotz ihres Namens kommt es vor, dass sie Menschen und andere Tiere stechen. Wenn sie einen Wirt gefunden haben, saugen sie ununterbrochen und vermehren sich schnell. Ein Massenbefall mit den Milben kann einen Vogel innerhalb kurzer Zeit sehr schwächen.

Verbreitungsgebiet:

Weltweit verbreitet.

Lebensraum:

Die Milben verbringen fast ihr ganzes Leben auf oder sehr nahe an dem Wirt. Sie sind größtenteils unter den Federn zu finden, bis ihre Zahl so groß ist dass sie vom Vogel ins Nest fallen oder sich auf der Suche nach neuen Wirten fortbewegen. Wenn kein Wirt vorhanden ist, können sie auch Kälte überstehen.

Schadwirkung:

Bei Menschen löst der Stich Hautschwellungen und Rötung aus. Der Stich juckt stark was durch den Speichel der Milbe ausgelöst wird.

Für Vögel kann ein Befall schwerwiegender verlaufen, denn er kann den Vogel stark schwächen und unbehandelt sogar tödlich enden.

Rote Vogelmilbe (Dermanyssus gallinae)

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