Glänzendschwarzer Getreideschimmelkäfer (Alphitobius diaperinus)

Beschreibung:

Ein ausgewachsener Käfer ist 5,5 – 6,7 mm lang und glänzend schwarz oder schwarz-braun. Der lange, ovale Körper hat längsseitig Streifen von punktförmigen Eindellungen auf den Flügeldecken. Die Käfer haben außerdem mehrfach segmentierte Fühler mit blassen Spitzen.

Verhalten:

Glänzendschwarze Getreideschimmelkäfer kommen an verschiedenen gelagerten Getreideprodukten vor. Dieser Schädling benötigt feucht-warme Umweltbedingungen und kommt  dort, wo er diese findet, häufiger vor.

Der Käfer nutzt viele unterschiedliche Nahrungsquellen, von Aas über andere Insekten, Schimmel bis hin zu Getreide. Die nachtaktiven Tiere können im Laufe ihres Lebens bis zu hundert Eier legen, welche sie auf Nahrungsquellen für die Larven platzieren.

Verbreitungsgebiet:

Diese Art stammt wahrscheinlich ursprünglich aus dem subsaharischen Afrika, aber kommt heute weltweit vor.

Lebensraum:

In gemäßigten Breiten findet man sie im Innenbereich, aber da sie recht kältetolerant sind, überleben die Käfer auch in ungeheizten Gebäuden.

Bei Temperaturen um 15°C dauert die Entwicklung vom Ei zum Käfer zwischen 122 und 137 Tagen. Bei einer Temperatur von 32°C, benötigt Alphitobius diaperinus dagegen nur  34 bis 53 Tage für einen kompletten Entwicklungszyklus.

Der Glänzendschwarze Getreideschimmelkäfer ist in der Viehhaltung weit verbreitet, besonders in der Geflügelhaltung, wo die Umweltbedingungen seinen tropischen Ursprungsbedingungen entsprechen.

Schadwirkung:

Der Käfer ist bekannt dafür, Krankheiten zu übertragen und stellt eine ernstzunehmende Gefahr in der Geflügelhaltung dar, wo er unter anderem Salmonellen überträgt.

Der Käfer befällt außerdem gelagerte Nahrungsmittel wie Getreideprodukte und Mehl, Ölsaaten, Erdnüsse oder Knochen. Er wird aber  in diesem Bereich nicht als besonders wichtiger Schädling angesehen, da er bevorzugt Getreidekörner befällt welche schon von Schimmel beschädigt sind. Sein Vorhandensein zeigt allerdings Hygieneprobleme an.

In Tierhäuser wird er oft durch kontaminierte Nahrung eingeführt.

Bei der Suche nach einem geeigneten Verpuppungsort nagen die Larven Löcher in verschiedene Materialien von Gebäudeisolierung bis Holzstreben und erzeugen so Schäden.

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